Kinderheim in Bolivien

Erweiterung eines Kinderheims im bolivianischen Cotschamba mit Pastor Schlappa

Projektbeschreibung

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Philippinenprojektes zog es uns wieder nach Südamerika. Auf der Suche nach einem geeigneten Projekt, war natürlich wieder die Kontaktperson, die die Lage vor Ort einschätzen kann, für uns sehr wichtig. Mit Pastor Schlappa haben wir als örtlichen Pastor nicht nur einen allseits bekannten, sondern auch einen kompetenten Partner gefunden, da er einige Jahre in Südamerika verbracht hat und die Situation vor Ort bestens kennt. Obwohl er schon viele Jahre seinen Dienst in Deutschland verrichtet, lässt er es sich nicht nehmen, zumindest einmal pro Jahr vor Ort in Bolivien nach dem Rechten zu schauen. Pastor Schlappa berichtete uns von einem Kinderheim im bolivischen Cotschamba, wo sich zwei Nonnen rührig um die derzeit 43 Weisenkinder kümmern. Hier werden nicht nur Kinder betreut, die ihre Eltern verloren haben. Es kommt auch immer wieder vor, dass Säuglinge und Kleinkinder praktisch vor der Weisenhaustür abgesetzt werden, in der Hoffnung, dass es ihnen im Weisenhaus besser ergeht, als in den ärmlichsten Verhältnissen in den Familien, wo die Eltern in ständiger Angst leben, ihre Familie nicht ernähren zu können.

Maßnahmen

Dass kleine Weisenhaus platzt praktisch aus allen Nähten. Jungs und Mädchen im Alter von 5 Monaten bis 16 Jahre teilen sich im Prinzip einen großen Raum, wo sie leben und schlafen. Mit Hilfe eines uneigennützigen Architekten, der vor Ort die ersten Pläne für einen Neubau erstellt hat, wurde die Idee für einen Neubau konkretisiert. Mit unserer Spende wir ein neues Gebäude mit 32 Betten gebaut, so dass die Kapazität des Waisenhauses erweitert wird und Jungen und Mädchen getrennt untergebracht werden können.