Projektbeschreibung

Bei diesem Projekt unterstützen wir die Gruppe 'BAMBISANA – eine helfende Hand' die als Projekt der Firmvorbereitung im Jahr 2004 in Hilchenbach entstand und ursprünglich auf eine Zeitdauer von drei bis vier Monaten konzipiert war. Nach ihrer Firmung „weigerten“ sich die Jugendlichen, das Projekt zu beenden. Gemeinsam mit Transcape NPO, einer gemeinnützigen Organisation vor Ort ist das Ziel der Spendenaktionen, die Region „Eastern Cape“ in der ehemaligen Transkei, heute zum Staatsgebiet der Republik Südafrika zugehörig. Bedingt durch die wechselvolle Geschichte dieser Region (mehrfaches Ausgliedern aus dem Staat Südafrika und „Entlassung in die Selbstständigkeit“) ist dieses Gebiet das Armenhaus Südafrikas. Die Einwohner selbst nennen ihre Region „das Land der Vergessenen“. Mthatha, die Hauptstadt des Eastern Cape, ist allein in den letzten sieben Jahren um mehr als das Doppelte gewachsen – und die Infrastruktur der Stadt ist mit diesen Menschenmassen hoffnungslos überfordert. Daraus resultierend, leben geschätzte 80% der Bevölkerung in Slums und weit unterhalb der Armutsgrenze.

Noch dramatischer ist die Situation in den ländlichen Gebieten, wo das Buschhospital, das Canzibe General Hospital, liegt. Das ehemalige Missionskrankenhaus mit ca. 140 Betten wurde vor ca. 20 Jahren in die staatliche Gesundheitsfürsor
ge eingegliedert – und seither ist nicht einmal mehr die medizinische Basis-Versorgung sichergestellt.

Dem Hospital angeschlossen sind 11 sogenannte Gesundheitsstationen, die über –zig Kilometer im Busch verstreut liegen und erste Hilfe für die Bevölkerung leisten (sollen). Diese Gesundheitsstationen sind in schlechten baulichen Zustand. Das Canzibe Hospital ist erst nach bis zu 40 km langen Fußmärschen erreichbar.

Maßnahmen

Mit unserer Spende wird die AIDS-Klinik am Buschhospital erweitert. Ursprünglich für 250 bis max. 300 Patienten geplant (2006) platzt diese mit über 1300 Patienten aus allen Nähten. Etwa 400 Kinder sind derzeit in Behandlung. Da Baumaßnahmen von der südafrikanischen Regieurng strikt untersagt und abgelehnt werden, helfen sich die Verantwortlichen vor Ort mit dem Aufstellen von "mobile homes", so wie schon zwei dieser Einrichtungen auf dem Gelände des Buschhospitals stehen. Diese mobilen Gebäude dürfen ohne Genehmigung aufgestellt werden und sind voll ausgestattet.